Wer wir sind, oder watt?
Hier könnt ihr Julian, Jeffrey, Andreas und Daniel besser kennenlernen.
Vier Kumpel, die eine Leidensschaft teilen.
Manche Bands entstehen aus Zufall. MOWAH ist aus Freundschaft gewachsen.
Andreas, Julian und Jeffrey kennen sich seit ihrer Schulzeit. Einer Schule, die unter den Schüler*innen liebevoll „Zeche Hittorf“ genannt wurde. Ein Name, der hängen blieb, vielleicht auch, weil er so gut zum Ruhrgebiet passt: ehrlich, direkt und ein bisschen staubig. Andreas und Jeffrey standen schon in verschiedenen Bandprojekten gemeinsam auf der Bühne, bis dann 2012 Julian dazustieß. Was noch fehlte, war der richtige Taktgeber. Als Daniel 2015 hinzukam, war die Band schließlich komplett. MOWAH wurde offiziell vorm Antlitz der Halde Hoheward gegründet.
Von diesem Moment an ging es vor allem um eins: Mucke machen. Sehr viel Mucke machen.
In den ersten Jahren standen die Jungs rund 30 Mal pro Jahr auf der Bühne, quer durch’s Ruhrgebiet aber auch darüber hinaus. Sie wurden beim Sparkassen Clubraum in zwei verschiedenen Jahren als „Beste Band Recklinghausens“ und „Beste Band Waltrops“ ausgezeichnet, gewannen 2016 den Campus RuhrComer Contest und waren 2017 Teil des Line-ups von Bochum Total – einem der größten Rock-Pop-Festivals Europas. Diese Abende haben sie geprägt: verschwitzte Räume, lange Nächte, laute Chöre vor der Bühne und dieses Gefühl, dass Musik Menschen für ein paar Stunden alles andere vergessen lässt.
2018 erschien mit Songs For Medusa ihr Debütalbum. Ein Album voller Energie, Einflüsse und Geschichten, die gedanklich irgendwo zwischen Mythos, Wüste und Ruhrgebiet entstanden sind. Die Presse sprach von „Monstersongs“ und dreckigem Alternative Stoner Rock. Komplimente, die die Band mit Demut annahm.
Dann kam das Leben dazwischen. Studium, Beruf, Privatleben und schließlich eine globale Pandemie, die die Bühnen weltweit verstummen ließ. Es wurde ruhiger um MOWAH – aber die Band war nie weg. 2022 veröffentlichten sie mit Embrace eine Single, die ein bewusstes Zeichen setzte: für Zusammenhalt und Liebe in einer Zeit, in der vieles auseinanderzudriften schien.
Seit Anfang 2023 arbeitet die Band wieder intensiv an neuem Material. Sie schreiben, probieren aus, verwerfen, feilen und nehmen auf. Noch ist nichts offiziell angekündigt, aber wer genau hinhört, merkt: Da braut sich etwas zusammen.
Für MOWAH sind Konzerte kein Pflichttermin im Kalender.
Sie sind der Moment, in dem alles zusammenläuft – die Freundschaft, die Jahre, die harte Maloche, die Songs und auch die Energie. Für ihr Publikum geben die vier Kumpel alles, was sie haben und genau dort entsteht das, was MOWAH ausmacht.
Jeffrey Eaglestone
Gitarre und Gesang
Erstmal Vorweg: Nein, der Name ist kein Künstlername. Schon familiär bedingt vereinen sich bei dem Deutschbriten zwei Kulturen. Die „Poshness“ aus London-Fulham trifft auf die Bodenständigkeit des Potts. Und auch in ihm selbst schlummern zwei Identitäten. Wer Jeffrey abseits der Bühne kennenlernt, begegnet einem ruhigen, zurückhaltenden Zeitgenossen – doch sobald das Rampenlicht angeht, kommt ein anderes Beast zum Vorschein. Aus Dr. Jekyll wird Mr. Hyde.
Sein Gitarrenspiel gleicht einem kontrollierten Chaos – kompromisslos und ohne Rücksicht auf Verluste. Die eine oder andere Saite hat dabei bereits ihr Leben lassen müssen, und auch seine weiße Fender Telecaster, seine Go-to-Gitarre, war schon öfter mit seinen eigenen Bluttropfen verziert, als er vermutlich zugeben möchte. Der Performance tut das jedoch keinerlei Abbruch. Ganz nach dem Motto: Ein bisschen Schwund ist immer.
Mit seiner kraftvollen Rockröhre verleiht Jeffrey Songtexten über Mythen, Gürteltiere und die großen wie kleinen Gefühle des Lebens Ausdruck. Auf der Bühne lebt er von der Interaktion mit dem Publikum – und davon, es zum Beben zu bringen. Und das bis zur völligen Erschöpfung.


Andreas Scholtz-Illigens
Bass
Sein Bass ist kein Beiwerk. Er ist das Fundament, das zwischen Daniels Drums und den Gitarren alles zusammenhält. Gespielt wird fast ausschließlich mit den Fingern – nur der B:ASS-Master kann etwas an der Sache ändern. Was unten passiert, hat Substanz. Keine Zufälle, kein Leerlauf.
Andreas spielt nicht einfach nur Grundtöne. Er setzt Akzente, baut Spannungen auf und streut Läufe ein, die zeigen, dass hier jemand genau weiß, was er tut. Wenn es nach vorne gehen muss, geht er mit. Wenn es Druck braucht, liefert er.
Auf der Bühne gibt er Gas, ohne die Kontrolle zu verlieren. Während es um ihn herum laut und wild wird, bleibt er der Ruhepol im Chaos – Schiebermütze auf, Bass fest im Griff. Tief verwurzelt im Ruhrgebiet, mit einem Herz in Blau und Weiß, bringt er genau das mit, was MOWAH trägt: Stabilität, Energie und das richtige Maß an Wucht.
Julian Hoffmann
Gitarre
Druckvolle Riffs, verzerrte Humbucker und ein Spiel, das den Songs genau den letzten Schliff gibt, der sie nach vorne bringt. Powerchords kann er, klar. Aber er kann auch anders. Präzise, vielseitig und mit einem Gespür dafür, wann weniger mehr ist und wann es knallen darf. Als Gitarrist denkt Julian immer im Gesamtbild. Er weiß, wo Platz ist, wo Spannung entsteht und wo ein Break mehr sagt als zehn Noten zu viel. Sein Sound rundet MOWAH nicht nur ab – er gibt ihm Kontur.
Neben der Gitarre übernimmt er die Backgroundvocals. Keine Dauerbeschallung, kein unnötiges Geschwafel. Er setzt seine Einsätze gezielt, genau dort, wo das Publikum mitziehen soll. Wenn es sein muss, wird auch geschrien.
Er bringt eine Energie mit, die man nicht übersehen kann. Vielleicht liegt es daran, dass er selbst zum Proberaum meist nicht gemütlich fährt, sondern lieber in die Pedale tritt. Stillstand ist nicht sein Ding – weder auf zwei Rädern noch auf der Bühne.


Daniel Gadalla
Schlagzeug
Daniel bekommt kein Mikrofon. Braucht er auch nicht. Während andere reden, sorgt er dafür, dass es läuft. Er ist der Herzschlag von MOWAH – derjenige, der die Songs trägt, antreibt und zusammenhält. Viel Fachjargon darf man von ihm nicht erwarten, aber mit „Bumm Tschak“ kommt man erstaunlich weit. Für ihn zählt weniger die Theorie und mehr das Gefühl. Wenn es groovt, dann groovt es.
Auf der Bühne agiert Daniel meist im Hintergrund – oft halb verborgen im Nebel der Nebelmaschine. Nicht, weil er sich versteckt, sondern weil er den Fokus auf das legt, was wirklich zählt: den Beat. Wenn irgendwo etwas wackelt, ist er der Letzte, der es nach außen tragen würde. Schrauben an der Hi-Hat während des Songs? Nicht sein Ding. Erst wird der Takt sauber zu Ende gespielt – dann kann man immer noch nachjustieren.
Zwischen Dadjokes im Proberaum und präzisem Timing auf der Bühne sorgt Daniel dafür, dass MOWAH nicht nur laut, sondern auch tight bleiben.

Sonstige Kontaktmöglichkeiten
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